Wetterwarte und Zittelhaus am Hohen Sonnblick


Am Ende des Raurisertales steht der 3106m Hohe Sonnblick mit meinem Arbeitsplatz dem meterologischen Observatorium das von Ignaz Rojacher erichtet und am 2. September 1886 eröffnet wurde. Damals musste alles noch zu Fuß zum Gipfel getragen werden, bevor eine Seilbahn den mehrstündigen Fußmarsch auf 20 min. verkürtzte.

 

 

Die Wetterstation um das Jahr 1886

"Die Wetterstation
um das Jahr 1886"

 

 Die Wetterstation mit Zittelhaus um das Jahr 1980

"Die Wetterstation
mit Zittelhaus um das Jahr 1980"

Ignaz Rojacher

"Ignaz Rojacher"


Um das Jahr 1887 / 88 Bedingt durch den großen Andrang von Touristen, wurden westseitig des Turmes Zubauten errichtet. Eine moderne Küche, ein „Speisesalon“ für 25 Personen, ein Dachgeschoß, Schlafstellen für Personal und Bergsteiger.

Das Zittelhaus ist eine Alpenvereinshütte und in den Sommermonaten bewirtschaftet dagegen das Observatorium das ganze Jahr von vier Beobachtern besetzt wird, die den technischen Dienst für z.B. Wettervorhersage, Klima, Lawine, Schneeprofile etz. am Berg verrichten.

"Die Wetterstation mit Zittelhaus heute"

Hoher Sonnblick - Zittelhaus


Der Hohe Sonnblick liegt zur Gänze in der Kernzone des Nationalpark`s und seit 2011 gehört auch das kleine und große Fleißtal dazu. Daher ist das Mineraliensammeln in diesem Gebiet nur mit einer Sondergenehmigung erlaubt, die aber nur eine Handvoll Mineraliensammler genannt Stoasuacha oder Strahler besitzen.